Templerorden

 

 

Non nobis Domine, non nobis, sed nomine, tuo da gloriam!

 

 

 

 

Die Ritterschaft der Clan MacKay Germany Templer

The Coat of Arms

The Knigths Codex
Als Ritter gelobe ich die ewige Tapferkeit,
mein Herz kennt nur die Tugend,
mein Mund spricht nur die Wahrheit,
mein Mut zerschlägt die Bösen,
mein Schwert verteidigt die Hilflosen
und
meine Macht unterstützt die Schwachen.
Ich
Knight of Clan MacKay
gelobe dieses feierlich.

 

Zur Zeit als die Tempelritter auf dem Kontinent verfolgt wurden, sah die Situation in Schottland anders aus. Es war die Zeit "Bravehearts"( William Wallace), Schottland kämpfte unter ihrem König Robert Bruce um die Unabhängigkeit von England. Das Schottland des 13/14 Jahrhunderts war noch tief im keltischen Erbe verwurzelt und zu den alten Mythen hatten sich die neuen christlichen fast unmerklich eingefügt. Das keltische Königreich, das im 5. Jahrhundert von irisch-keltischen Siedlern unter dem Namen Dalriade gegründet worden war, kämpfte lange mit den Pikten um die Vorherrschaft. Doch im Jahre 843 gelang es Dalriade die Pikten zu besiegen und Schottland wurde unter König Kenneth MacAlpin zu einem einheitlichem keltischen Königreich. Unter König David I. wurde Schottland zu einem feudalem Königreich (1124) und er war es auch der das Amt des "Royal Steward", das mit den sogenannten "Hausmeiern" der Merowinger in Frankreich verglichen werden kann, und aus dem das Hause Stuart hervorging. Seinen Höhepunkt erlebte das schottische Königreich unter Alexander III. und endete auch mit seinem Tod 1286. Durch seinen Tod kam es zu schweren inneren Konflikten um die Krone, denn Alexander hatte keine Söhne hinterlassen. Die sogenannten "Hüter des Friedens" der Earl of Fife, der Earl of Bucham, James der Stuart, John Comyn und die Bischöfe von Glasgow und St. Andrews bildeten eine Interimsregierung. Unter den Bewerbern für den Thron befand sich auch Robert Bruce‘ Großvater, bekannt als, "der Bewerber".Als die Frage um den Thron nicht geregelt werden konnte, bat man den König von England, Edward I., um Unterstützung. Dieser wollte aber die Oberherrschaft über Schottland für sich selbst, und erst nach dem Protest der schottischen Adligen, übertrug er John Baliol, der ein Anrecht darauf hatte, die Krone. Nachdem Edward von John Baliol einen Gehorsams- und Lehnseid verlangt hatte, kam es 1294 zu einem Aufstand der Schotten. Trotz eines Bündnisses mit Frankreich besiegte Edward sie Schotten und begann das keltische Erbe der Schotten systematisch zu zerstören. Er ließ unter anderem den schottischen Krönungsstein, dem heiligsten Talismann der Schotten, von Scone nach London bringen, sich darauf einen Thron bauen, und in die Westminster Abbey bringen, wo er auch bis 1995 (!) blieb.( Heute kann man eine Kopie des Steines in der Westminster Abbey sehen, und das Original in Schottland.) Einstweilen gingen die Kämpfe in Schottland weiter, doch trotz William Wallace Erfolge gelang es den Schotten nicht die Unabhängigkeit zu erlangen. Nach einer schweren Niederlage gegen die Engländer, (die übrigens von einer Truppe Templern, trotz eines Verbotes, das besagte, dass der Templerorden sich nicht an Kriegen von weltlichen Herrschern beteiligen durfte), am 22.7.1298 musste William Wallace als Hüter des Landes zurücktreten, und diese Ehre wurde an Robert Bruce und John Comyn weitergegeben. Wegen Streitigkeiten untereinander wurde Bischof Lamberton 1299 als dritter Hüter des Landes zugezogen, der jedoch zu Bruce hielt und mit John Comyn zu streiten begann. Darauf trat Bruce zurück und begann seine Position mit Hilfe von anderen Mitteln zu stärken. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Robert Bruce Elisabeth de Burgh, was ihm zum Schwiegersohn eines Verbündeten des englischen Königs machte. Außerdem wurden durch diese Ehe auch Verbindungen mit Irland geknüpft, von wo Bruce nun ohne Schwierigkeiten Hilfe für sich anfordern konnte. 1305 als William Wallace hingerichtet worden war, und Comyn von Edward gezwungen worden war einen Treueeid zu schwören, begann Robert Bruce seine Pläne für ein unabhängiges keltisches Schottland zu realisieren. Am 10.2 1306 ermordete Robert Bruce John Comyn in der Greyfrias Kirk in Dumfries. In einer Kirche Blut zu vergießen war streng verboten denn der Ort war schließlich heilig, und galt als Zufluchtsstätte. Doch Bruce ließ sich dadurch nicht abhalten, und es schien als hätte er bewusst provoziert, denn er verwendete einen Dolch und schleppte den blutigen Leichnam auch noch zum Hochaltar. Dieser Akt konnte natürlich nicht ohne Folgen bleiben, sah er doch verdächtig nach einem heidnischen Opferung aus, und so wurde Robert Bruce vom Papst exkommuniziert. Die Bischöfe Lamberton und Wishart unterstützten Bruce jedoch gegen päpstliche Verordnung und gaben ihren Segen als er begann schottische Gebiete wieder zurückzuerobern. Seit dem Tod seines Vaters 1304 war machte er seine Thronansprüche geltend, immerhin war er ja ein Nachfahre von Kenneth MacAlpin, des Königs vom sagenumworbenen keltischen Königreiches Dalriade. Sechs Wochen nach dem Tod von Comyn wurde Robert Bruce in Scone gekrönt. Für England wie für das Papsttum war dieser neue König eine Gefahr, einerseits als politische Bedrohung, wie auch als Gefahr einer Auferstehung der alten heidnischen Bräuche. Trotz der Unterstützung durch einige bedeutende Clans gelang es Bruce lange Zeit nicht die Engländer zu schlagen. Mittlerweile war er von allen Staatsoberhaüptern, mit Ausnahme von Edwards Nachfolger Edward II. und des Papstes, als rechtmäßiger König der Schotten anerkannt worden. Die große Wende im schottischen Unabhängigkeitskrieg kam mit der Schlacht von Bannockburn am 24.6. 1314 ( am Tag des heiligen Johannes). Gegen Ende 1313 belagerte Bruce‘ Bruder Edward eine kleine englische Garnison in Sterling Castle. Die Belagernden unter Edward Bruce, der die Kräfte seiner Truppe nicht verschwenden wollte, kam mit den Verteidigern zu einem Kompromiss über ein: wenn keine englische Armee bis zum Mittsommer im Umkreis von 3 Meilen erscheint, werde die Garnison kapitulieren. Die konnte Edward II. natürlich nicht auf sich sitzen lassen, und er beschloss Sterling zu befreien. Die Größe seiner Armee mit der er nach Sterling zog, deutet jedoch darauf hin, dass er etwas anderes vorhatte, nämlich eine endgültige Niederwerfung von Bruce und die militärische Besetzung Schottlands. Laut modernen Historikern umfassten die englischen Streitkräfte nicht weniger als zwanzigtausend Mann, was ihnen eine Zahlen mäßige Überlegenheit von 3 zu 1 verliehen hätte. Dazu kam dass die schottische "Ritter" und Infanteristen eine Bewaffnung und Rüstung besaßen, die an ihre englischen Gegner nicht heranreichte. Die meisten Historiker stimmen darüber ein, dass die Infanteristen fast ausschließlich mit Spießen, Speeren und Äxten bewaffnet waren, und dass nur die berittene schottische Ritter eine gute Ausrüstung besaßen, von denen es allerdings nur sehr wenige gab. Während des Kampfes, als bereits alle schottischen Krieger in die Schlacht verwickelt waren, und es schien als ob sie die Schlacht bereits verloren hätten, kam plötzlich eine "frische" Streitmacht die, die Engländer in die Flucht trieben. Laut den Schotten bestand diese "Streitmacht" aus Freisassen, Kindern, Marketendern und anderen Nichtkämpfern, die sich als Freiwillige in die Schlacht geworfen hatten. Wenn diese Streitmacht so unerwartet gewesen wäre, hätte der Vorstoß die Schotten nicht weniger überraschen müssen als die Engländer, jedoch breitete sich in den schottischen Reihen keine Verwirrung aus, es deutet also darauf hin dass man damit gerechnet hatte. Jedenfalls floh der englische König Edward beim Anblick der Streitmacht mit fünfhundert seiner Ritter von Schlachtfeld und die englischen Infanteristen folgten ihm, wobei sie ihren Tross, ihr Geld, ihre Waffen und Ausrüstung zurückließen. Die Schotten hatten damit die entscheidende Schlacht gewonnen und setzte den englischen Ansprüchen auf Schottland , dass für die nächsten 289 Jahre unabhängig bleiben sollte, ein Ende.

Bannockburn ist bis heute eines der nationalen Heiligtümer der Schotten, und man kann die Schlacht im "Bannockburn Heritage Center" genau nachvollziehen. Was es zu einem so großem Mythos machte, war die Tatsache, dass eine kleine Truppe, noch dazu schlecht bewaffneter Schotten, ihrer Armee zu Hilfe kam, und die Engländer in die Flucht trieb. Dass ein Haufen von Bauern mit Mistgabeln und ähnlichen Dingen bewaffnet, es schaffte das in Bedrängnis geratene schottische Heer zu retten, und den Engländern so große Angst gemacht hatte, dass sie Hals über Kopf das Schlachtfeld verließen, wird immer wieder stolz von den Schotten betont, und kann überall nachgelesen werden. Trotzdem scheint es ziemlich unglaubwürdig, dass sich das viel besser bewaffnete und Zahlen mäßig weit überlegene englische Heer, von einer Horde dahergelaufener Schotten in die Flucht treiben ließ. Es sei denn es waren keine schlecht bewaffneten Schotten. Die Autoren Baigent und Leigh sind zu dem Schluss gekommen, dass es sich bei dieser "Horde" nachrückender Krieger um eine Abteilung der Templer halten könnte. Dies scheint zwar auf den ersten Blick etwas unglaubwürdig, aber bei näherer Betrachtung einleuchtend. Wenn man sich in Erinnerung ruft, dass die Templer zu der Zeit, als Robert Bruce um die Unabhängigkeit kämpfte, selbst gerade verfolgt wurden, und es einigen gelang zu flüchten, was eindeutig bewiesen ist, und sie in England nie so verfolgt wurden, wie auf dem Kontinent, scheint es nicht so abwegig, dass einige von ihnen nach Schottland flüchteten. Schottland war ein idealer Zufluchtsort für flüchtige Templer. Ihr König war exkommuniziert, stand also nicht unter dem Einfluss des Papstes, und war unter allen Orten wo sich die Templer hin flüchten konnten der passendste. Zu Schottland hatten die Templer bereits freundschaftliche Beziehungen, und das Reich wäre um Unterstützung im Kampf auch froh gewesen. Mittels der Templerflotte wäre es leicht möglich gewesen dorthin zu kommen. Da die englische Flotte bei Ayr den Zugang zur irischen See versperrte, und nördlich von den Inseln Jura und Islay der Verbündete Englands, MacDougall, patrouillierte, gab es nur eine offene Route: entlang der Nordküste Irlands zwischen den Inseln Islay, Jura und dem Mull of Kintyre nach Argyll. Argyll war ein Herrschaftsgebiet von Bruce und sein Freund und Verbündeter Angus Og MacDonald von Islay, kontrollierte Islay und Jura, sodass die Templerflotte eine direkte Verbindung von Nordirland nach Schottland gehabt hätte. Das Überleben der Templer in Schottland wird einerseits von Baron von Hund bestätigt, denn laut der strikten Observanz floh der Präzeptor Auvergne Pierre d’Aumont mit einigen Rittern nach Schottland, nachdem er als Nachfolger von Jaques de Moley bestimmt worden war, andererseits durch eine Urkunde die ein gewisser Bernard-Raymond Fabré-Palaprat um 1804 vorlegte, die Anweisungen für die Fortführung des Ordens beinhaltete. Dieser sogenannte "Charta transmissionis des Larmenius" stammte angeblich aus dem Jahre 1324, und gab an, dass Jaques de Moley kurz vor seinem Tode Johannes Marcus Larmenius zu seinem Nachfolger bestimmte. Ob dies nun der Wahrheit entspricht oder nicht sei dahingestellt, allerdings enthält dieses Dokument eine bedeutende Aussage:" Ich werde zum Schluss sagen und befehlen, dass die schottisch-templerischen Deserteure des Ordens mit einem Bannfluch zu belegen sind." Wie auch immer man zu diesen Aussagen steht, sicher ist jedenfalls dass zumindest einige Templer nach Schottland kamen, unsicher ist jedoch wie viele. Entscheidend ist, dass auch eine kleine Anzahl Templer in der Lage gewesen wäre, durch ihre gute Ausrüstung (die zu der Zeit die beste war), durch ihre Erfahrung im Kriegshandwerk und ihre strategischen Kenntnisse für die schottischen Heere eine wahre Bereicherung gewesen wären. Bleibt nur noch über zu klären warum es ausserhalb freimaurerische Historikerkreise keine Aufzeichnungen über ein Mitwirken der Templer in der Schlacht von Bannockburn gibt. Aus schottischer Sicht gibt es dafür drei Gründe: einerseits muss der schottisch nationale Mythos gewahrt werden, wonach es einig und allein dem schottischen Patriotismus zu verdanken war, die englische Armee zu schlagen, andererseits war Philipp von Frankreich ein Verbündeter Schottlands, den es nicht zu verärgern galt, außerdem hoffte Robert Bruce auf eine Aussöhnung mit dem Papst. Aus englischer Sicht war die Niederlage schon schmachvoll genug, als um noch lange darüber zu reden. Die Templer waren es gewohnt sich laut ihrem Leitspruch: "Non nobis, domine,non nobis, sed nomini tuo da gloriam." , immer einem Herren unterzuordnen und sich selbst niemals vor ihre Erfolge zu stellen.

Wenn man heute das Bannockburn Heritage Center besucht, und sich dabei genauer die Vitrine ansieht, in der eine Nachbildung des Schlachtfeldes und aller Beteiligten ausgestellt ist, kann man auch eine Truppe von Rittern sehen, die mit einem weißen Umhang mit roten Templerkreuz bekleidet ist. Leider steht nirgendwo geschrieben um was für eine Truppe es sich dabei handelt. Der Spruch, der unter der Statue Robert Bruce’s auf dem "Schlachtfeld" im heutigen Bannockburn steht, hätte auf jeden Fall zu den Templern gepasst.

 

 

Die Templer in Scotland

 

 

http://www.rosslyntemplars.org.uk/

http://greatprioryofscotland.com/

http://www.scottishtemplarknights.info/

 

The Arms of the Great Priory of Scotland

"Pour La Foy"

http://greatprioryofscotland.com/